Über mich

Über Marcel Trumm-Gateau

Ich bin Marcel, ausgebildeter Trauerredner mit IHK‑Abschluss, und stehe Ihnen in den schwersten Momenten des Lebens einfühlsam zur Seite.

In Zeiten von Trauer und Abschied ist es meine Aufgabe, 

Worte zu finden, die tragen. 

Worte, die erinnern. 

Worte, die verbinden. 

Einfühlsame Unterstützung in schweren Zeiten

Auf die Frage, warum ich Trauerredner geworden bin, gibt es eine einfache Antwort. 

Ich bin davon überzeugt, dass bei einer Trauerfeier der Mensch im Mittelpunkt stehen sollte.

Meine Eltern sind beide viel zu früh verstorben. Sie erhielten eine christliche Trauerfeier und Beisetzung. Damals spürte ich bereits, dass mir etwas fehlte. Ich hatte das Gefühl, dass viel über den Glauben gesprochen wurde – aber zu wenig über die Persönlichkeit, das Leben und die Geschichte des Menschen, von dem wir Abschied nahmen.

Mit den Jahren besucht man immer mehr Trauerfeiern. Dieser Gedanke ließ mich nie los.

Als meine Oma verstarb, entstand in mir zum ersten Mal der Wunsch, die Trauerrede selbst zu halten. Ich durfte ihre Lebensgeschichte erzählen – so, wie ich sie erlebt hatte. Die Rückmeldungen meiner Familie, der Trauergäste und auch des Bestatters waren überwältigend. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, etwas gefunden zu haben, das Menschen in einer der schwersten Stunden ihres Lebens wirklich helfen kann.

Von diesem Moment an war der Gedanke geboren, Trauerredner zu werden.

In den folgenden Jahren wurde ich innerhalb der Familie und des Freundeskreises immer wieder gebeten, Trauerfeiern zu gestalten und Abschiedsworte zu verfassen. Jede einzelne Rede war anders und 3 Abschiede durfte ich mit der katholischen Kirche zusammen durchführen.

„Ich schreibe keine Reden. 

Ich erzähle Lebensgeschichten – ehrlich, würdevoll und mit Herz.“

 Jeder Mensch hatte seine eigene Geschichte. Und jedes Mal wurde mir bestätigt, wie wichtig persönliche Worte für einen würdevollen Abschied sind.

Dennoch wollte ich meiner Berufung ein solides Fundament geben. Deshalb entschied ich mich im November 2025 für die Ausbildung bei Freie Redner – Lieske eGbR. Im Dezember 2025 schloss ich diese erfolgreich mit der IHK-Prüfung ab.

Bereits während meiner Ausbildung hielt ich unentgeltlich Trauerreden, um Erfahrungen zu sammeln und mich bestmöglich auf die Prüfung vorzubereiten. Schon in dieser frühen Phase durfte ich zahlreiche Familien begleiten. Jede Begegnung, jedes Feedback und jede Lebensgeschichte haben mich geprägt und wachsen lassen – fachlich ebenso wie menschlich.

Heute weiß ich: Trauerredner zu sein bedeutet für mich weit mehr, als eine Rede zu schreiben. Es bedeutet zuzuhören, Erinnerungen einzufangen und einem Menschen ein letztes Mal die Aufmerksamkeit zu schenken, die er verdient.

Ich möchte nicht über den Tod sprechen. Ich möchte vom Leben erzählen.

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